Unterweisung

Das HS Strahlenschutz steht allen jederzeit für Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung. Durchführung der regelmäßigen Unterweisungen nach Strahlenschutzverordnung und Röntgenverordnung.

Strahlenschutzverordnung

Nach der Strahlenschutzverordnung müssen Personen regelmäßig, mindestens jährlich unterwiesen werden. Eine Unterweisung muss auch vor der erstmaligen Arbeitsaufnahme der Person durchgeführt werden. Diese Vorschrift gilt dabei für folgende Personengruppen:

Personen, denen der Zutritt zum Kontrollbereich zur Durchführung oder Aufrechterhaltung der darin vorgesehenen Betriebsvorgängen erlaubt ist (§ 38 (1) Satz 1 i.V. mit § 37 (1) Satz 1 Nr. 2a StrlSchV).Auszubildende oder Studenten, denen der Zutritt zum Kontrollbereich gestattet ist, wenn dies zur Erreichung ihres Ausbildungszieles erforderlich ist (§ 38 (1) Satz 1 i.V. mit § 37 (1) Satz 1 Nr. 2c StrlSchV).Personen, denen der Zutritt zu Sperrbereichen erlaubt ist, wenn sie dort zur Durchführung von vorgesehenen Betriebs- vorgängen oder aus zwingenden Gründen tätig werden müssen (§ 38 (1) Satz 1 i.V. mit § 37 (1) Satz 1 Nr.3a StrlSchV) Personen, die außerhalb des Kontrollbereiches mit radioaktiven Stoffen umgehen oder ionisierende Strahlung an- wenden, soweit diese Tätigkeit der Genehmigung bedarf (§ 38 (1) Satz 2 StrlSchV).Andere Personen, denen der Zutritt zu Kontrollbereichen gestattet wird, z. B. Besuchern, helfenden Personen. Dies stellt eine Abweichung von den bisherigen Regelungen dar, da selbst bei einer fachkundigen Begleitung nicht mehr auf eine Unterweisung verzichtet werden kann (§ 38 (2) StrlSchV).

Die Durchführung der Unterweisung nach § 38 StrlSchV ist zu dokumentieren. Die Aufzeichnungen sind 5 Jahre auf- zubewahren.

Röntgenverordnung

Die Röntgenverordnung schreibt ebenfalls eine Unterweisung im jährlichen Rhythmus vor. Diese muss auch vor dem erstmaligen Arbeitsbeginn erfolgen. Dabei müssen unterwiesen werden:Personen, denen der Zutritt zum Kontrollbereich zur Durchführung oder Aufrechterhaltung der darin vorgesehenen Betriebsvorgängen erlaubt ist (§ 36 (1) Satz 1 i.V. mit § 22 (1) Nr. 2 a RöV).Auszubildende oder Studierende, denen der Zutritt zum Kontrollbereich gestattet ist, wenn dies zur Erreichung ihres Ausbildungszieles erforderlich ist (§ 36 (1) Satz 1 i.V. mit § 22 (1) Nr. 2c RöV).Personen, die Röntgenstrahlen außerhalb des Kontrollbereiches anwenden, soweit diese Tätigkeit der Genehmigung oder der Anzeige bedarf (§ 36 (1) RöV).

Andere Personen (z. B. Besucher) denen der Zutritt gestattet wird (§ 36 (2) RöV).Die Durchführung (nach § 36 RöV) ist zu dokumentieren. Die Aufzeichnungen sind 5 Jahre bzw. bei den anderePersonen nur ein Jahr lang nach der Unterweisung aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.